Platzierung: 42. Platz
Kilometer: 133 km
Höhenmeter: 3200 hm
∅-Geschwindigkeit: 20,5 km/h
Ort: Auronzo di Cadore, Italien
Mein erstes Gravelrennen führte mich nach Italien, wo ich bereits am Vortag anreiste und die Startunterlagen in Empfang nahm. Der Rennstart in Auronzo di Cadore begann mit einem anspruchsvollen Auftakt: Direkt vom Start weg ging es in den ersten Cat 1 Anstieg hinauf nach Danta di Cadore. Kaum war dieser bewältigt, folgte mit dem Klammbach ein weiterer Anstieg derselben Kategorie bis auf nahezu 2.000 Meter Höhe, auf dem ich unter anderem von der amtierenden Europameisterin im Gravel überholt wurde.
Am Gipfel stürzte ich und flog über den Lenker, wobei ich meinen Radcomputer verlor, mir leichte Verletzungen zuzog und mein Bremshebel leicht beschädigt wurde. Trotz dieses Rückschlags setzte ich das Rennen fort. Es folgte eine technisch anspruchsvolle und teilweise gefährliche Abfahrt, bevor ein kurzer Cat 2 Anstieg sowie ein rund 20 Kilometer langer, kaum wahrnehmbarer Cat 3 Anstieg das Profil bestimmten.
Nach einer weiteren kurzen Abfahrt führte die Strecke von Cortina d’Ampezzo in einen herausfordernden Cat 1 Anstieg Richtung Passo Tre Croci, der durch technisch anspruchsvolle Passagen und eine kurze Abfahrt kurz vor dem höchsten Punkt geprägt war. Während der letzten Höhenmeter sowie in der letzten Abfahrt verschlechterten sich die Bedingungen deutlich: Starker Regen setzte ein und stellte zusätzliche Anforderungen an Konzentration und Fahrtechnik.
Die abschließenden 20 Kilometer verliefen stetig bergab entlang eines Flusses zurück nach Auronzo di Cadore, wo ich das Rennen unter anspruchsvollen, aber eindrucksvollen Bedingungen erfolgreich beenden konnte.
